5. Salz im Altertum

Nachdem die Jäger und Sammler der Steinzeit sesshaft geworden waren, begannen sie mit dem Anbau von Kulturpflanzen und stellten ihre Ernährung von fast reiner Fleisch- auf mehr und mehr Pflanzennahrung um. Dabei reduzierte sich ihre natürliche Salzaufnahme aus dem Fleisch. Die Menschen begannen, gezielt nach Salz zu suchen. Das Salz wurde zum täglich benötigten Nahrungsmittel.

Meist nutzten die Menschen natürliche Solequellen. Das salzhaltige Wasser wurde dann in speziellen Öfen mit keramischen „Einweg“-Formen, der „Briquetage“, auskristallisiert. Solche Formen und Öfen hat man in vielen Teilen Europas gefunden.

Spätestens in der Bronzezeit begann man in Hallstadt in Österreich, Salz direkt untertage abzubauen.

Die Römer gewannen ihr Salz überwiegend in Salzgärten, flachen Beckensystemen an den Küsten des Mittelmeeres. Dort wurde Seewasser durch die Sonne verdunstet.