1. Salz der Erde

Kochsalz, Natriumchlorid, besteht aus einer Verbindung von Natrium und Chlor.

Salz ist ein Mineralstoff, der als Steinsalz in Salzstöcken vorkommt, der durch Salzquellen in gelöster Form an die Erdoberfläche gelangt und der ein Bestandteil des Meeres und in Pflanzen und Torf im Watt abgelagert ist.

Ihren Bedarf an Salz deckten die Menschen zunächst durch Eindampfen von Meerwasser oder aus Salzquellen. Sie legten ihre Siedlungen bewusst in der Nähe von Salzquellen oder Salzstöcken an. Die Namen zahlreicher Städte und Ortschaften erinnern daran. Salz entwickelte sich zu einem der wichtigsten Handelsgüter und war zeitweise wertvoller als Gold. Von der Obrigkeit wurden Steuern darauf erhoben und Kriege darum geführt.

Die Gewinnung von Salz regte den menschlichen Erfindergeist an, denn die unterschiedlichsten Abbaumethoden mussten entwickelt werden.