| Der Ackerbau
Der Ackerbau war das Haupt-Standbein der Wirtschaft.
Die Böden trugen schon in guten Zeiten des Mittelalters bis
zum Vierzigfachen der Aussaat. Es gab Spelzgerste und Saathafer;
Roggen und Weizen waren wohl in den Anfangszeiten sehr selten, gewannen
aber im Hoch- und Spätmittelalter an Bedeutung. Die Pferdebohne,
ähnlich der heutigen Weißen Bohne, ersetze die im Mittelalter
unbekannte, bis ins 19. Jahrhundert unbeliebte Kartoffel. Raps diente
schon früh der Ölgewinnung, Flachs wurde wegen seiner
Bedeutung in der Leinenproduktion angebaut. In der Neuzeit wurde
dann aber überwiegend Wolle verarbeitet.
zurück zum Haupttext
Hintergründe |