Wege und Straßen

Die amphibische Region aus Inseln und Halligen hatte immer große Probleme mit ihren Wegen und Straßen. Die schweren Böden waren im Frühjahr und Herbst so feucht, daß sie unpassierbar wurden. Man nutzte Wasserwege, vermied Transporte zu diesen Zeiten oder fuhr mit großer Pferdebespannung. Nach der Holland-Sturmflut von 1953 erkannte man an der gesamten Nordseeküste, daß die Deiche nur bei gut ausgebautem und geteertem Wirtschaftswegenetz zu verteidigen sind. Also trieb man die Flurbereinigung und den Wegebau voran. Seitdem sind fast alle Straßen Pellworms geteert und so auch nach Regenperioden passierbar.

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