Transport

Eine Insel verlangt nach speziellen Transport- möglichkeiten. Es gab immer eine Reihe von Schiffern, deren kleine Fahrzeuge im Pellwormer Hafen stationiert waren. Sie übernahmen den Abtransport der landwirtschaftlichen Überschüsse und versorgten die Insel mit Gütern von außen. Auch der innerinsulare Verkehr war ein Problem. Die schweren Böden weichten im Frühjahr und Herbst regelmäßig auf. Obwohl man die Mitteldeiche als Fahrwege nutzte, die wegen ihrer erhöhten Lage am trockensten waren, konnten zu bestimmten Zeiten schwerere Waren nicht mit dem Wagen transportiert werden. Man benutzte Boote. Deshalb haben die großen alten Höfe oft eine bessere Anbindung an die Wasserläufe als an das Straßennetz. Ackergeräte wurden bis zum II. Weltkrieg oft auf Schlitten zu den Feldern gebracht.

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