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Datum: 03.09.10
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Kirchen der Uthlande

Herausragende Orte der Kultur der Uthlande sind die zahlreichen historischen Kirchen und Friedhöfe. Die reichen Bauerngemeinden der Marschen, aber auch die oft erfolgreichen und wohlhabenden Seefahrer der Geestinseln und Halligen schmückten nicht nur ihre Häuser und deren Interieurs, sie setzten sich auch Denkmäler in ihren Heimatkirchen. So entstanden zahlreiche Einrichtungsgegenstände im Auftrag reicher Gemeindemitglieder und auch die ursprünglich einfachen Gebäude wurden oft erweitert und ausgebaut. Die Stifterangaben führen oft zu bedeutenden Mitgliedern der Selbstverwaltung, der Deichbänder oder zu großen Hofbesitzern, Kapitänen und Steuerleuten. Eine Besonderheit sind die „sprechenden Grabsteine“ der nördlicheren Geestinseln, die zum Teil die Lebensgeschichte der unter ihnen Begrabenen sowie deren Schiffe und den Walfang darstellen.
Eine Reihe der zahlreichen Kirchen der Uthlande musste in den Sturmfluten des Mittelalters und der frühen Neuzeit aufgegeben werden oder gingen unter. Oft konnten Inventarien gerettet werden und wanderten in andere Kirchen. Das Projekt der Region Uthlande bemüht sich derzeit, Spuren dieser Inventarien aufzuspüren und wieder erlebbar zu machen.
Kirchen sind Stätten der Andacht! Auch wenn Sie die Kirchen der Uthlande aus kulturhistorischem Interesse besuchen, wahren Sie bitte die Würde des Ortes. Damit fördern Sie die Zugänglichkeit und geben den engagierten Gemeinden eine Bestätigung für ihre Gastfreundlichkeit!



 
 
Sylt:
Keitum, St. Severin
Morsum, St. Martin
Westerland, Dorfkirche
 
Föhr:
 
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Hooge:
 
Langeneß:
 
Oland:
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Pellworm:
Alte Kirche, St. Salvator
Neue Kirche, St. Crucis
 
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Untergegangene Kirchen:
Kirchen der Uthlande