Nationalpark

Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer schützt großräumig eine Landschaft, die in dieser Ausdehnung einmalig auf der Erde ist. Nicht nur eine besondere Region sondern auch die darin lebenden Tier- und Pflanzenarten können so erfolgreich in ihrem angestammten Lebensraum erhalten werden.

273 000 Hektar Wasser- und Vorlandflächen wurden so der höchsten Schutzkategorie in Deutschland zugeordnet. Der Gedanke des Nationalparks ist es, die möglichst ungestörte Entfaltung der Natur zuzulassen. Dazu ist es erforderlich, die natürlichen und landschaftlichen Werte zu schützen und gegebenenfalls wiederherzustellen.

Dabei sind auch die Interessen sowie die traditionellen Nutzungen der Menschen in diesem Lebens- und Siedlungsraum aufeinander abzustimmen. Die Inseln und die großen Halligen wurden nicht in den Nationalpark einbezogen, da es sich hier um überwiegend intensiv genutzte Wohn- und Wirtschaftsbereiche handelt. Mit dem 150-m-Grenzabstand von den Deichen, Geesthängen, Dünen,- Inseln und Halligen wurde dem Wunsch eines großen Teils der einheimischen Bevölkerung entsprochen, diese Bereiche aus dem Nationalpark auszuklammern.

Das Gesamtgebiet des Nationalparks ist in drei Zonen eingeteilt. Die Zone 1 umfaßt mit rund 30% der Gesamtfläche die wertvollsten und empfindlichsten Bereiche des Wattenmeeres. Sie soll daher weitgehend nutzungsfrei bleiben. Die Zonen 2 und 3 sind entsprechend abgestuft.

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