Nachdem
die Jäger und Sammler der Steinzeit sesshaft geworden
waren, begannen sie mit dem Anbau von Kulturpflanzen und stellten
ihre Ernährung von fast reiner Fleisch- auf mehr und
mehr Pflanzennahrung um. Dabei reduzierte sich ihre natürliche
Salzaufnahme aus dem Fleisch. Die Menschen begannen, gezielt
nach Salz zu suchen. Das Salz wurde zum täglich benötigten
Nahrungsmittel.
Meist
nutzten die Menschen natürliche Solequellen. Das salzhaltige
Wasser wurde dann in speziellen Öfen mit keramischen
„Einweg“-Formen, der „Briquetage“,
auskristallisiert. Solche Formen und Öfen hat man in
vielen Teilen Europas gefunden.
Spätestens
in der Bronzezeit begann man in Hallstadt in Österreich,
Salz direkt untertage abzubauen.
Die
Römer gewannen ihr Salz überwiegend in Salzgärten,
flachen Beckensystemen an den Küsten des Mittelmeeres.
Dort wurde Seewasser durch die Sonne verdunstet.
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