Vor
265 Millionen Jahren, im Perm, entstand das Salz, das wir
heute zu uns nehmen: Als Europa noch von einem Meer bedeckt
war, hob bzw. senkte sich an bestimmten Stellen die Erde und
trennte so seitliche Becken, sogenannte Randmeere, ab.
Diese
Becken trockneten im Laufe der Zeit aus, die Salze des Meerwassers
kristallisierten aus und lagerten sich in Schichten ab. So
wuchsen in Jahrmillionen bis zu 800 m dicke Salzlager. Sie
wurden überdeckt und so vor Regen- und Grundwasser geschützt.
Durch die spätere Veränderung der Erdkruste finden
sich diese Schichten in verschiedener Höhe und Neigung.
Der Salzstock von Lüneburg steht senkrecht. Die Lagerstätten
von Bad Reichenhall ragen tief in die jüngeren Alpen
hinein.
An manchen Stellen drang Grundwasser in die Lagerstätten
ein, begann, das Salz zu lösen und wurde so zur Sole.
Wo es an die Erdoberfläche trat, entstanden die gesuchten
Salzquellen.
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