Die
weitere Verarbeitung des Salztorfs wurde überwiegend
von Frauen betrieben. Sie zerkleinerten den Torf, ließen
ihn durch Wind und Sonne trocknen und verbrannten ihn anschließend
zu salzhaltiger Asche. Diese wurde umgehend zusammen geharkt
und auf einfachen Tragen zur Salzbude gebracht.
Dort
wurden unter Zugabe von wenig Salzwasser backsteinförmige
Klumpen gebildet, die zu hohen Haufen aufgesetzt wurden. Diese
„Daans“ waren durch Auflegen von Grassoden wettergeschützt.
Sie buken durch die Feuchtigkeit zu festen Gebilden zusammen,
von denen sich die Salzsieder ihren Tagesbedarf abhackten.
Folgende
Mengenverhältnisse der Materialien bei den verschiedenen
Verarbeitungsstufen sind den Forschungen zugrunde gelegt:
1.000 kg Nasstorf (etwa 1 m³) = 220 kg Trockentorf =
55 kg Salzasche = 25 kg Salz
1kg
Nasstorf = 220 g Trockentorf = 55 g Salzasche = 25 g Friesensalz
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